Mit dem ersten Post zum Thema "modernes Netzwerken" liefere ich zunächst einmal ein paar Grundlagen bzw. Begriffe.
Web 2.0 Networking weist darauf hin, dass moderne Online Plattformen wie zum Beispiel "XING" für Kontaktaufnahme, Verwaltung und Kommunikation verwendet werden.
Cross-Over Networking bezeichnet die Form des Netzwerkens, die sowohl online als auch in der realen Welt betrieben wird.
Auch, wenn das Netzwerken durchaus geschäftlich motiviert sein darf, ist es wichtig den Menschen, mit denen man netzwerkt, immer klar anzuzeigen, ob man gerade netzwerkt oder eine geschäftliches Interesse verfolgt. Tut man das nicht, werden unangenehme Missverständnisse potentiell gute Netzwerkverbindungen stark belasten.
In dem Zusammenhang sind die nächsten 2 Begriffe zu sehen:
Netzwerk-Modus und Akquise-Modus.
Ist man im Netzwerk-Modus, ist das eigene Handeln Erwartungs- und Bedingungslos. Ich interessiere mich mehr für meinen Gesprächspartner als darum, einen Vorteil für mich zu verfolgen. Ich gebe gerne Tipps und Vernetze meine Kontakte mit anderen, von denen ich glaube, dass diese Verbindungen beiden Seiten nutzen.
Ist man im Akquise-Modus steht die Vermarktung eines Produktes, einer Dienstleistung oder die Rekrutierung eines neuen Geschäftspartners im Vordergrund. Bin ich im Akquise-Modus bestimmen meine geschäftlich Interessen meine Kommunikation und mein Handeln.
Der Übergang vom Netzwerk-Modus auf den Akquise-Modus muss für meine Kommunikationspartner offensichtlich, nachvollziehbar und vor allem autorisiert sein.
Wenn ich eine sympathische, nett formulierte Kontaktanfrage zum Beispiel über das Business Netzwerk "XING" bekomme, bestätige ich diese, weil ich in Erwartung eines neuen wertvollen Netzwerkkontakt bin.
Bekomme ich als Antwort auf meine Bestätigung die vor formulierte Dankesmail mit endlosen Links zu Shopping- und Affiliate Seiten, fühle ich mich hintergangen. Der neue Kontakt bekommt einen bitteren Beigeschmack. Kein guter Start für eine möglicherweise positive Verbindung.