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Wolfgang Düren

Sonntag, 19. Juni 2011

Definition Netzwerken

Wenn man in unzähligen Büchern zum Thema Networking eine Definition sucht, wird man ebenso viele wie unterschiedliche Varianten von Definitionen finden. Die meisten greifen zu kurz. Oft wird das „Kontakte knüpfen“ und in einer Datenbank organisieren schon als „Netzwerken“ bezeichnet.
Scheler hat das hervorragend zusammengefasst:
„Beim Networking geht es um eine methodische und systematische Art der Beziehungspflege, die in der offenen Absicht der gegenseitigen Förderung, des Austauschs und des persönlichen Vorteils geschieht. Networking erfolgt immer zugleich auch mit echter Anteilnahme am anderen Menschen und mit Freude an der Kommunikation.“ (Scheler, 2000: 21, 22)


Unter methodisch und systematisch muss verstanden werden, Kontakte initiativ, aktiv und zielgerichtet zu schaffen und zu organisieren. Netzwerkkontakte sind immer sogenannte „Win-win-Situationen“. Ohne die Bereitschaft, die Interessen seiner Netzwerkkontakte über die eigenen zu stellen, wird gutes Networking nicht gelingen.
Dementsprechend setzt Networking die Fähigkeit, eine bedingungs- und erwartungslose Einstellung zu haben, voraus. Das Interesse an der anderen Person zeichnet sich auch durch gezieltes Sammeln und Organisieren von Informationen zum Netzwerkkontakt aus.....