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Wolfgang Düren

Montag, 20. Juni 2011

Netzwerkt der Mittelstand?

Das ist eine gute Frage. Ich wurde vor kurzem mit dem Thema konfrontiert, als ein potentieller Kunde fragte, ob ich Zahlen, Daten, Fakten zu dem Thema hätte, ob und wie der Mittelstand netzwerken würde.
Ich bin natürlich davon ausgegangen, dass ja und vor allem auch unter Einbeziehung der neuen, attraktiven Web 2.0 Plattformen wie Xing und LinkedIn. Überrascht war ich allerdings, als ich weder bei Wikipedia und Google, noch bei Verbänden irgend einen Hinweis auf aussagekräftige Studien fand.
Dann habe ich ein paar (na ja, ein paar mehr) Interviews gemacht, um wenigstens eine Idee zu bekommen, ob und wenn ja wie Führungskräfte im Mittelstand netzwerken.
Und natürlich netzwerkt der Mittelstand.
Aber wie? So wie immer. Man geht auf Messen, man trifft sich auf Verbandstagungen und sammelt Visitenkarten (und schreibt sogar manchmal etwas auf die Rückseite derselben) und mit ein paar Hochkarätern sei man sogar in regem Kontakt.
Aber es gibt auch die Ausnahmen. Die, die erkannt haben, dass die virtuellen Plattformen beim Aufbau von wertvollen, losen Bindungen geradezu Turbobeschleuniger sind. Dass die Anzahl der firmenexternen losen Bindungen von Managern direkt etwas über deren Ressourcen - vor allem in Krisenfällen - aussagt.
Aber auch hier ist es wieder eine verschwindend kleinen Zahl von Menschen, die die neuen Möglichkeiten wirklich nutzt.
Die Manager-Elite und Führungskräfte, die virtuos mit den neuen Möglichkeiten umzugehen verstehen, haben einen hohen Marktwert und sind eine wertvolle Ressource für die Unternehmen, für die sie arbeiten.
Allen anderen muss einfach gesagt werden: "Hier ist Platz für Verbesserung..."